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 01/04/2019

Kinder als Opfer von Cybermobbing

Kinder als Opfer von Cybermobbing

Von Beleidigung, Bloßstellung, Rufmord bis hin sogar zu Morddrohungen können Kinder im Internet ausgesetzt werden. Denn im Internet sind geschehen diese Taten sehr schnell und sehr leicht. Doch wie können sich Kinder und Eltern gegen solche Anfeindungen wehren und welche Maßnahmen können getroffen werden, um Cybermobbing zu verhindern?

In erster Linie ist es wichtig, dass Eltern mit ihren Kindern das Gespräch aufsuchen und sie über die Gefahren und Tücken des Internets aufklären. Kinder sollten sich der Gefahr bewusst werden, was alles mit persönlichen Daten, Fotos und Videos im Internet passieren bzw. angestellt werden kann. Auf Sicherheit und Privatsphäre sollte besonders großer Wert gelegt werden. Kinder sollten, wenn möglichst, nur in eigenen, ihnen bekannten und geschlossenen Gruppen kommunizieren.

Wurde ein Kind Cybermobbing ausgesetzt, so gilt es Sofortmaßnahmen zu ergreifen. In erster Linie sollte Beweismaterial gesichert werden, dies kann bei schriftlichen Beleidigungen in Form von Screenshots geschehen. Anschließend sollte der Betreiber der Internetseite von dem Vorfall in Kenntnis gesetzt werden. Wichtig ist auch, insbesondere für das Opfer, dass Inhalte im Netz gelöscht werden. Opfer sollten sich auch nicht davor scheuen, bei Beleidigungen, Rufmord und Drohungen Anzeige gegen die Täter zu erstatten.

Wichtig ist dabei nicht nur die elterliche Unterstützung, sondern auch die Zusammenarbeit mit der Schule, wenn Opfer und Täter sich in der Schule begegnen.

Von Cybermobbing betroffene Personen können auch Hilfe bei folgenden Organisationen einholen:

 

www.klicksafe.de
www.juuuport.de
www.cybermobbing-hilfe.com

Von: (Almanya Bülteni) – Düsseldorf
Foto: (AA) Anadolu Presse Agentur
 
 

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