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 02/05/2020

Aus dem Beruf ins Studium: Das Aufstiegsstipendium fördert Fachkräfte

Aus dem Beruf ins Studium: Das Aufstiegsstipendium fördert Fachkräfte

Die aktuelle Krise ist auch eine Gelegenheit, sich beruflich neu zu orientieren. Weiterbildungen oder ein Studium können die beruflichen Möglichkeiten erweitern. Wer viele Qualifikationen hat, findet auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten leichter einen Job.

Berufsausbildung erfolgreich abgeschlossen und danach mehrere Jahre in der Praxis gearbeitet? Dann ist in Deutschland ein Hochschulstudium möglich – auch ohne Abitur. Für engagierte Fachkräfte mit Berufsausbildung gibt es sogar eine besondere Studienförderung: Das Aufstiegsstipendium unterstützt berufliche Talente bei einem Studium bis zum ersten akademischen Abschluss, in den meisten Studiengängen der Bachelorabschluss. Jedes Jahr können in dieser Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung 1.000 neue Stipendien vergeben werden.

Das Aufstiegsstipendium hat unter den Studienförderungen einige Besonderheiten: Bei der Bewerbung spielen der Schulabschluss und Schulnoten keine Rolle. Was zählt, sind die Leistungen in Ausbildung und Berufspraxis. Auch wer schon viele Jahre im Arbeitsleben steht, kann sich bewerben. Nach der Aufnahme ins Stipendium ist ein Jahr Zeit, mit dem Studium zu beginnen - das gibt Berufstätigen Planungssicherheit. Wer bereits studiert, kann sich bis zum zweiten Semester bewerben.

Für ein Vollzeitstudium beträgt die Förderung monatlich insgesamt 933 Euro, für jedes Kind unter 14 Jahren ist zusätzlich ein Betreuungszuschuss von 150 Euro möglich. Für ein berufsbegleitendes Studium gibt es 2.700 Euro im Jahr. Das Stipendium ist eine Pauschale, unabhängig vom Einkommen.

Der erste Schritt zum Aufstiegsstipendium ist eine Online-Bewerbung, die im aktuellen Auswahlverfahren bis zum 4. Juni 2020 möglich ist.

Weitere Informationen: http://www.aufstiegsstipendium.de

 

Von: (Almanya Bülteni) – Bonn
Foto: Jörg Heupel
 

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